Unsere Reise beginnt in der Stadt Deggendorf, welche schon um 1002 vom Fürstengeschlecht der Babenberger gegründet wurde und auch als das „das Tor zum Bayerischen Wald“ bekannt ist. Ein Beleg für die lange Geschichte der Stadt ist das spätgotische Rathaus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Das Deggendorfer Stadtmuseum im Kulturviertel zeigt auch archäologische Funde aus dem Landkreis von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Da der Fernwanderweg „via nova“ auch durch Deggendorf führt bietet sich für Wanderer ein kurzer Aufenthalt geradezu an. Außerdem findet in Deggendorf 2014 die Landesgartenschau statt.
Kurz nach Deggendorf kommt man zur Abtei Niederalteich.
Die Benediktinerabtei Niederalteich mit der Kirche St. Mauritius und ihren beiden markanten Türmen
Laden schon von weitem zu einem Besuch ein. In ihrem Ursprung geht die Abtei auf das 8. Jh. Zurück und zählt somit zu den ältesten Klöstern Bayerns. Heute beherbergt das Kloster ein Gymnasium und
Ein Bildungszentrum.
Ziemlich exotisch mutet sich der nächste Abstecher an: Pullman City, denn in den Ausläufern des
Bayerischen Waldes vermutet man eher bayerischen Brauchtum und keine nachgebaute Westernstadt. Saloon, Dance Hall, Goldwash Camp und Cowboys sowie Indianer sorgen dort für einen erlebnisreichen Aufenthalt. Denn auf der Mainstreet von Pullman City wird die Geschichte Amerikas aus der Zeit von 1740 – 1880 hautnah dargestellt. Die Kleidung der Darsteller wird von Hand hergestellt. Neu ist hier Little Pullman, eine Miniaturwesternstadt als großer Abenteuerspielplatz. Möchte man den Bayerischen Wald auf dem Rücken seines Pferdes erforschen, eine Wanderreitstation bietet hier die Möglichkeit ein Wochenende mit seinem Pferd zu verbringen und sich bis zum weiterreiten mal ein wenig auszuruhen.
Bildquelle: TomTom / pixelio.de

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