Von der Atacama Wüste der Welt bis zu den Gletschern Patagoniens – Das ist Chile, ein Land voller Gegensätze. Chile gehört zu den fortschrittlichsten Ländern Südamerikas und ist aufgrund seiner Vielfalt immer einen Besuch wert. Nirgendwo anders liegen Wüste und Gebirge so nah beieinander und trotzdem herrschen unendlich große Distanzen. Die einzigartige und atemberaubende Landschaft ist geprägt von Gletschern, den Anden, der Atacama Wüste sowie Fjorde, endlosen Wäldern, malerischen Seen und Inseln. Mit dieser landschaftlichen Vielfalt gehört Chile zu den wichtigsten Ländern im Bereich Outdoor-Aktivitäten. Um während des Abenteuerurlaubs sein Spanisch zu verbessern eignet es sich hervorragend den Urlaub mit einer Sprachreise Chile zu kombinieren.

Atacama Wüste in Chile
Wer während des deutschen Sommers nach Chile reist der findet sich im Winter wieder und umgekehrt. Aufgrund der extremen Längenausdehnung herrschen unterschiedlichste Klimazonen. Aus diesem Grund gibt es je nach Region verschiedene beste Reisezeiten. Von der Wüste im Norden bis in die kalte Zone im Süden nimmt die Temperatur stetig ab. Genauso unterschiedlich wie die geografische Lage ist das Klima. Im Norden des Landes herrschen ganzjährig gleichmäßige Temperaturen zwischen 15 und 23°C. Während es von Dezember bis April fast wolkenlos ist, liegt während der restlichen Jahreszeiten eine tiefe Wolkendecke über dem Land. Niederschläge kommen hier nur selten vor. Ein abwechslungsreiches Klima herrscht in Mittelchile, wo auch die Chilenische Hauptstadt Santiago de Chile liegt. Im Sommer, also von Oktober bis April, ist dieser Teil des Landes von Südostpassaten, Trockenheit und Temperaturen die bis zu 30°C erreichen können geprägt. Wer die heißen Temperaturen meiden möchte und sich von Niederschlägen nicht abschrecken lässt, der muss zwischen Mai und September in diese Region reisen. Der Süden Chiles ist stark beeinflusst vom ständigen Wechsel der Hoch- und Tiefdruckzonen. Naßkaltes Wetter, niedrige Temperaturen und viel Regen und Schnee herrschen im Winter. Das weitgehend unberührte Patagonien, geprägt von Gletschern und Urwäldern wird im Sommer häufig von heftigen Regenschauern überzogen. Im Frühling wehen eisige Winde die bis zu 100 km/h erreichen können und im Winter sind die meisten Teile der Region von hohen Schneedecken bedeckt.
Das am einfachsten zu bereisende südamerikanische Land hat eine – mit Ausnahme des Südens – gut ausgebaute Infrastruktur und ist daher problemlos zu entdecken. Wer nach Chile reist, der wird die Parallelen zu europäischen Lebensgewohnheiten schnell entdecken und sich leicht zurechtfinden. Die beste Reisezeit um in die industriell geprägte Großstadt, die zugleich wirtschaftliches Zentrum des Landes ist zu reisen sind die Monate Oktober bis April. Die Tage sind klar und werden nur selten von Niederschlägen überrascht. Wer der Sommerhitze entgehen möchte der entscheidet sich für eine Reise zwischen Mai und September.
Ebenso Vielfältig wie das Land ist die Hauptstadt Santiago de Chile. Mit seinen vielen Gesichtern ist sie eine interessante Destination für eine Städte- oder Sprachreise. Vom Zentrum aus sind die Skigebiete der Anden in weniger als einer Stunde zu erreichen. Wer es eher entspannt mag der fährt zu den beliebten Badeorten Vina del Mar oder Valparaiso am pazifischen Ozean. Der lebendige Stadtteil Bellavista, das Künstler- und Kulturviertel der Stadt, bietet ein abwechslungsreiches und tolles Abendprogramm. Wer sich für bedeutsame Bauwerke interessiert der kann die Casa Colorada, die Kirche San Francisco und den Pasada del Corregidor besichtigen. Der Berg San Cristóbal, einem Ausläufer der Anden bietet fantastische Aussichten über die Stadt.
Bildquelle: Reiner Schedl / pixelio.de
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